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    <title>News Standortförderung: News</title>
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    <updated>2012-05-16T04:53:19Z</updated>
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		<name>News Standortförderung: News</name>
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                <title>St.Gallen wird Vorreiter in der Siedlungsentwicklung</title>
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                <updated>2012-04-25T02:42:00Z</updated>
                <summary>Im Kanton St.Gallen gibt es noch zahlreiche Bauzonenreserven. Allerdings kann rund die Hälfte davon zurzeit gar nicht bebaut werden. Nur 14 Prozent der Reserven in Zonen, die für wirtschaftliche Zwecke vorgesehen sind, eignen sich optimal für Firmen und sind kurzfristig erhältlich. Diese Zahlen hat eine von Kanton und Gemeinden durchgeführte Erhebung der Siedlungsreserven ergeben. Die öffentliche Hand verfügt mit dieser Analyse über die notwendigen Informationen, damit in Zukunft geeignete Grundstücke besser entwickelt und verfügbar gemacht werden können.</summary>
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		         		<strong><p>Im Kanton St.Gallen gibt es noch zahlreiche Bauzonenreserven. Allerdings kann rund die Hälfte davon zurzeit gar nicht bebaut werden. Nur 14 Prozent der Reserven in Zonen, die für wirtschaftliche Zwecke vorgesehen sind, eignen sich optimal für Firmen und sind kurzfristig erhältlich. Diese Zahlen hat eine von Kanton und Gemeinden durchgeführte Erhebung der Siedlungsreserven ergeben. Die öffentliche Hand verfügt mit dieser Analyse über die notwendigen Informationen, damit in Zukunft geeignete Grundstücke besser entwickelt und verfügbar gemacht werden können.</p></strong>
		         		
						<p>Wer Bauland sucht, hat vielleicht die Erfahrung gemacht, dass nicht jedes freie Grundstück auch verfügbar ist. Das gilt nicht nur für private Bauherren, sondern auch für viele Unternehmen, die im Kanton St.Gallen expandieren oder sich hier neu ansiedeln wollen. Diese Erfahrung ist inzwischen weit verbreitet, denn die Nachfrage nach Wohnbauland und Grundstücken für die wirtschaftliche Nutzung ist in den letzten Jahren stark gestiegen – und damit auch der Siedlungsdruck auf die Landschaft. Das unzureichende Grundstückangebot für Unternehmen und die Zersiedelung sind eine zunehmende Herausforderung für die Standortförderung und Raumplanung im Kanton.</p><p>&nbsp;</p><p>Als Antwort darauf hat sich der Kanton St.Gallen im Regierungsprogramm 2009 bis 2013 für eine aktive Gestaltung der Siedlungsentwicklung entschieden. Jetzt liegt eines der wichtigsten Hilfsmittel dazu vor: Zusammen mit allen 85 Gemeinden hat der Kanton eine Analyse der Entwicklungsreserven innerhalb der Bauzone durchgeführt, die sogenannte Flächenpotenzialanalyse. Die dafür eingesetzte Methode «Raum<sup>+</sup>» der ETH Zürich erlaubt zum ersten Mal eine systematische Übersicht über die zeitliche Verfügbarkeit von Grundstücken beziehungsweise über die unterschiedlichen Gründe, warum sie nicht erhältlich sind, beispielsweise weil ein Grundstück für Betriebserweiterungen vorgesehen ist, aufgrund von Altlasten oder der fehlenden Erschliessung.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Tatsächlich verfügbare Grundstücke</strong></p><p>&nbsp;</p><p>Die in Einzelgesprächen bei den Gemeinden erhobenen Siedlungsreserven entsprechen insgesamt 1'660 Hektaren, was annähernd 70 Prozent der Oberfläche des Walensees entspricht oder 13 Prozent der rechtskräftigen Bauzonen. Etwa die Hälfte der ermittelten Flächen ist blockiert. Ein Drittel der Potenzialflächen, das entspricht kantonsweit mehr als 500 Hektaren, ist durch Eigentümer blockiert, die ihr Grundstück nicht veräussern oder selber bebauen wollen.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Stärkung im Standortwettbewerb</strong></p><p>&nbsp;</p><p>Um die Attraktivität des Arbeits- und Unternehmensstandortes erhalten zu können, hat der Kanton die ermittelten Potenziale zusätzlich aus der Sicht der Unternehmen analysiert. Über die Hälfte der potenziellen Flächen für Unternehmen sind aus dieser Sicht gut geeignet und wettbewerbsfähig. Das heisst sie sind genügend gross, liegen verkehrstechnisch gut und sind nicht durch planerische Hindernisse blockiert. Da Unternehmen aber ihre räumliche Expansion oft so schnell wie möglich umsetzen wollen, bleiben schliesslich nur 14 Prozent der Potenziale übrig, die aus Marktsicht gut geeignet und kurzfristig erhältlich sind.</p><p>&nbsp;</p><p>Weitere 40 Prozent der Flächen für Unternehmen sind zwar aus Marktsicht attraktiv, aber aus verschiedenen Gründen blockiert. Für die Gemeinden und den Kanton stellen diese Grundstücke ein wichtiges Zukunftspotenzial dar. Hier kann die öffentliche Hand am besten den Hebel ansetzen und in Kooperation mit den Grundeigentümern geeignete Flächen bedarfsgerecht entwickeln. So können Grundstücke beispielsweise für Unternehmen, die zusätzliche Arbeitsplätze schaffen, oder für neue Wohnüberbauungen aufbereitet werden.</p><p>&nbsp;</p><p>Die Ergebnisse der Flächenpotenzialanalyse helfen ausserdem dabei, die Siedlungen vorrangig nach innen zu entwickeln und nicht am Siedlungsrand. Damit kann die Zersiedelung gebremst werden.</p><p>&nbsp;</p><p>Bereits konnten einige bedeutsame Projekte auf Basis von Umnutzungen flächenschonend realisiert werden, beispielsweise die Ansiedlung des Verwaltungs- und Ausbildungszentrums der Würth Gruppe in Rorschach, das Aldi-Verteilzentrum in Schwarzenbach, das Resort Walensee in Quarten oder die Spinnerei Murg. Das Spinnereigebäude wird heute als Innocenter für Unternehmen, für Wohn-Lofts und als Hotel genutzt und ist ein sehr gutes Beispiel für eine erfolgreiche Umnutzung.</p><p>&nbsp;</p><p>Die Flächenpotenzialanalyse ist ein Gemeinschaftsprojekt des Amtes für Wirtschaft und des Amtes für Raumentwicklung und Geoinformation in Zusammenarbeit mit den Gemeinden. Der Bericht kann unter www.areg.sg.ch, Rubrik Publikationen, heruntergeladen werden.</p>
						
						
						
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